An der Grenze musste man Granitpflaster verlegen

Der Opa von meinem Freund kann sich noch an die schwere Zeiten der DDR erinnern. Er lebte damals in Görlitz und das Leben war nicht so leicht. Es fehlten manchmal die Lebensprodukte in den Geschäften und alle Familien hatten nicht so viel Geld. Man hat die Sauergurken und viel Cola getrunken. In Görlitz gab es die berühmte Deutsch Polnisch Grenze. Sie sah nicht schön aus, renovieren lohnte es sich nicht, denn jeden Tag fuhren hier tausende von Autos durch. In den 80er fuhren hier noch mehr Autos durch. Eines Tages musste man auf der deutschen Seite den granitpflaster verlegen. Da der Opa von meinem Freund eine Firma mit den Baumaterialien hatte, ist zu ihm der Zollbeamte gekommen und er hat die Granitsteine gewählt. Er hat sehr gute Granitsteine gewählt, denn , wie er es sagte, viele Autos sind schwer und die Straße soll vernünftig sein. So baute man die neue Straße neben den Zollbuden und den Zollbeamten. Die Drogenschmuggler haben dies bemerkt und sie haben in der Nacht unter den Granitsteinen kleine Verstecke für seine Ware geschaffen. So blühte der Drogenschmuggel die nächsten zwei Jahre unter dem Granitpflaster in Görlitz. Als man dies entdeckte, dann wollte man keinen neuen Granitpflaster verlegen.